Feste Zähne an nur einem Tag – klingt nach Werbeversprechen? Tatsächlich ist dies kein leeres Versprechen, sondern erfreuliche Realität. Auf dieser Seite haben wir Ihnen die wichtigsten Antworten rund um das Therapiekonzept „SKY fast & fixed“ zusammengefasst, das Ihnen an nur einem Tag Ihr strahlendes Lächeln zurückbringt.

Zeitaufwendiger Zahnersatz war gestern

Mit klassischen Methoden ist der Ersatz geschädigter Zahnreihen enorm zeitaufwendig. Mindestens vier bis sechs Besuche in der Zahnarztpraxis über einen längeren Zeitraum sind nötig, bis vom Ziehen der Zähne bis hin zum finalen Zahnersatz alle Behandlungsschritte abgeschlossen sind. Zwischen den Arztbesuchen müssen Sie ohne feste Zähne auskommen.

Die moderne Implantologie hat dagegen aber zum Glück längst Abhilfe geschaffen. Das mittlerweile etablierte Konzept „SKY fast & fixed“ rückt die Behandlungsschritte eng zusammen. Und: Es ermöglicht endlich auch Patienten mit schlechten Prognosen ein festes Zahnimplantat mit nur einem Arztbesuch und ohne Behandlungsschmerzen! So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern umgehen auch die unangenehmen Zwischenphasen ohne feste Zähne.

Wie lange dauert die Behandlung wirklich?

Bei „feste Zähne an einem Tag“ dürfen Sie mit drei Behandlungsphasen rechnen:

  1. Ein Vorab-Gespräch mit Ihrem Zahnarzt, bei dem Ihre invidiuelle Situation besprochen wird. Ausgehend von diesem Gespräch schätzt Ihr Zahnarzt den genauen Aufwand der Implantation ein und erstellt Ihnen einen Kostenvoranschlag.
  2. Die Behandlung an sich dauert tatsächlich nur einem Tag. Sie kommen morgens in die Praxis, entspannen sich und bereiten sich auf den Eingriff vor. Je nach Aufwand dauert dieser pro Kiefer ein bis zwei Stunden. Sie erhalten zunächst ein hochwertiges Kunststoffprovisorium, können sich noch einmal ausruhen und dürfen dann schon nach Hause fahren.
  3. In den kommenden drei bis sechs Monaten (der Oberkiefer benötigt mehr Zeit zum Verheilen) heilen die Implantate vollständig ein. Im Anschluss erhalten Sie Ihre langlebige, voll belastbare Zahnreihe aus Keramik.

In sechs Schritten zu festen Zähnen an einem Tag

Bitte wenden Sie sich für diese Behandlung an einen geschulten, implantologisch tätigen Zahnarzt. Die Expertise erkennen Sie an der Mitgliedschaft in implantologischen Verbänden sowie der Praxiserfahrung.

So läuft der Tag der Behandlung ab:

  1. Sie entscheiden sich vorab zwischen lokaler Betäubung und Vollnarkose. Sind Sie Angstpatient oder benötigen eine umfassende Behandlung beider Kiefer, empfehlen wir eine Vollnarkose.
  2. Ihr Zahnarzt entfernt die geschädigten Restzähne.
  3. Anschließend reinigt er den freigelegten Knochen und die Zahnfächer mechanisch und mit Hilfe eines speziellen Lasers und beseitigt gegebenenfalls Entzündungen.
  4. Auf das gereinigte Knochengerüst setzt der Arzt nun das zweiteilige Implantat auf. Dafür verschraubt er den Implantatkörper aus körperverträglichem Titan, der die Zahnwurzel ersetzt, teilweise abgewinkelt im Kieferknochen. Der darauf montierte Implantataufbau dient als Verbindungsstück zur finalen festen Zahnreihe und wird anschließend abgeformt.
  5. Aufbauend auf dem Implantat wird ein Scan gemacht. Während im zahntechnischen Labor aus dem Scan ein Modell entsteht, dürfen Sie sich im Ruheraum eine Pause gönnen.
  6. Zum Abschluss wird die individuell angefertigte Zahnreihe im Mund fest auf die neuen Implantate verschraubt.

Den genauen Ablauf der Methode „Feste Zähne an einem Tag – SKY fast & fixed“ erläutern wir in diesem Video:

Pflege ist das A und O für lange Haltbarkeit der neuen festen Zähne

Die richtige und sorgfältige Pflege ist ausschlaggebend dafür, wie lange Sie Freude an Ihren neuen festen Zähne haben werden. Das Kunststoffprovisorium, das Sie am Behandlungstag erhalten, kann maximal zwei bis drei Jahre im Mund verbleiben. Nach der Einheilphase sollte es dennoch schnellstmöglich durch die endgültige Keramik-Zahnreihe ersetzt werden. Diese kann bei guter Pflege – wie die der eigenen festen Zähne – ein Leben lang halten. Auf die Zahnreihe erhalten Sie eine Garantie von 15 bis 20 Jahren. Wir raten Ihnen, Ihre neuen festen Zähne für eine lebenslange Haltbarkeit regelmäßig zu putzen und zu pflegen. Dazu gehört auch eine professionelle Zahnreinigung sowie eine spezielle Pflege der Implantate, die – je nach Zahnsteinbildung – zwei bis vier Mal im Jahr in der Zahnarztpraxis erfolgen sollte.

Für wen eignet sich die „SKY fast & fixed“-Therapie?

Auch wenn die Methode für einzelne feste Zähne zum Einsatz kommen kann, richtet sich das Therapiekonzept vor allem an Menschen im Alter von 40 Jahren und älter, die von starkem Zahnverlust betroffen sind. Die Mindestvoraussetzung für eine Behandlung ist der Abschluss des Knochenwachstums nach dem 18. Lebensjahr.

Wieviel kosten neue feste Zähne?

Diese Frage können und dürfen wir nicht pauschal beantworten. Die endgültigen Kosten Ihrer neuen festen Zähne hängen stark von Ihrer individuellen Lage ab, was ein persönliches Gespräch inklusive Untersuchung nötig macht. Informationen zu den einzelnen Kostenfaktoren eines Zahnimplantats finden Sie in unserem Beitrag „So setzen sich die Zahnimplantat-Kosten zusammen“.

Risiken durch moderne Technik vorbeugen

Als Risikogruppen bei der Zahnbehandlung gelten vor allem Diabetiker, Raucher und Osteoporose-Patienten. Da die Wundheilung bei ihnen anders verläuft, kann sich die Einheilphase, in der sich der Knochenstoffwechsel an das Implantat gewöhnt und die Prothese im Knochen verwächst, über einen längeren Zeitraum erstrecken als üblich. Abhängig von Knochenbestand und -qualität dauert die Einheilzeit bei gesunden Personen zwischen sechs und zwöl Wochen, kann sich aber auch auf bis zu sechs Monate verlängern. Meist verläuft die Heilung im Unterkiefer zügiger als im Oberkiefer.

Auch wenn nicht mehr ausreichend Knochen vorhanden ist, steht der behandelnde Arzt vor einer Herausforderung. Mit Hilfe einer Computertomographie (CT) oder einer strahlungsärmeren digitalen Volumentomographie (DVT) kann er seine Planung dreidimensional genau auf den Knochenzustand abstimmen und bei Bedarf Knochen ersetzen. Dabei achtet er besonders darauf, sensible Strukturen, wie die obere Kieferhöhle und die Nerven im Unterkiefer, nicht zu verletzen. Die detailgenaue Diagnose gewährleistet schließlich auch bei Patienten mit geringer Knochensubstanz eine maximale Sicherheit bei der Implantatsetzung.

Je mehr Erfahrung, desto sicherer das Ergebnis

In jedem Fall, vor allem aber bei Risikopatienten, ist die Vorerfahrung des behandelnden Zahnmediziners von großer Bedeutung. Um zu wissen, wo unter der Oberfläche im Kiefer sensible Strukturen verlaufen, muss der Arzt den Knochenaufbau kennen und über genaue anatomische Kenntnisse verfügen. Dafür ist neben der medizinischen Ausbildung vor allem die Zahl der gesetzten Implantate entscheidend. Wer nach einem Qualitätssiegel sucht, kann sich zum Beispiel an den Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) oder der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) orientieren. Diese bieten eine zweijährige Ausbildung für Zahnmediziner im Bereich der Implantologie an. Nur wer die Kurse erfolgreich absolviert hat, darf sich als geprüfter Experte der Implantologie bezeichnen.

Ein weiteres wichtiges Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal die Aufnahme des Zahnmediziners in den begrenzten Kreis der „Leading Implant Centers“. Die Aufnahme ist nur Ärzten möglich, die die vorgeschriebenen Weiterbildungen absolviert haben, regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen und einer Ausbildungs- oder Lehrtätigkeit nachgehen.

Extern bewiesene Qualität

Zusätzliche Sicherheit liefern externe und objektive wissenschaftliche Untersuchungen. Eine Auswertung von Behandlungsdaten hat der „SKY fast & fixed“-Methode eine Erfolgsquote von 100 Prozent bescheinigt. Bei allen 300 Patienten, die mit dem Therapiekonzept neue, feste Zähne an einem Tag erhielten, verlief die Implantation im Endergebnis erfolgreich. Wissenschaftliche Studien belegen außerdem, dass Implantate, die im natürlichen Kieferknochen verankert werden, langfristig eine höhere Erfolgsrate erreichen als Implantate, die in aufgebauten Knochenstrukturen verschraubt sind.

Feste Zähne an einem Tag: Pro und contra

Wenn Sie noch zweifeln, ob die „SKY fast & fixed“-Therapie für neue feste Zähne das Richtige für Sie ist, haben wir
die wichtigsten Vor- und Nachteile noch einmal zusammengefasst:

Vorteile

  • Dank einer individuellen und detailgenauen Indikation mit modernsten Geräten gewährleistet die „SKY fast & fixed“-Methode auch Risikopatienten, Patienten kurz vor der Zahnlosigkeit oder mit geringem Knochenbestand, und Zahnlosen eine sichere Behandlung.
  • Die effektive Bündelung der Arbeitsschritte spart enorm viel Zeit ein. Statt mehrmaliger Zahnarztbesuche erhalten Sie Ihre festen Zähne auf Implantaten mit nur einem Arztbesuch.
  • Die Qualität des Therapiekonzepts wurde in wissenschaftlichen Studien bewiesen. Die hohe Erfolgsquote kann Angstpatienten Sicherheit geben und dabei helfen, Vorbehalte und Ängste auszuräumen.
  • Auch Patienten mit schlechten Prognosen müssen nicht mehr neben ihren Zähnen schlafen, sondern können nur eine Nacht später mit ihren festen Zähnen zu Bett gehen.

Nachteile

  • Wenn Sie zu einer Risikogruppe (Raucher, Diabetiker, Osteoporose-Patienten) gehören, sollten Sie bei der Wahl Ihres Zahnarztes auf Vorerfahrung im Bereich der Implantologie oder eine geprüfte Ausbildung achten.
  • Das Kunststoffprovisorium, das Sie nach der Behandlung erhalten, ist noch nicht voll belastbar. Deshalb müssen Sie sich in der Einheilphase nach dem Eingriff zunächst auf weiche Kost beschränken.
  • Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen aktuell nicht die Kosten für die Behandlung. Deshalb ist es angesichts der Wartezeiten ratsam, bereits frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Informieren Sie sich hier noch einmal umfassend und individuell zum Thema feste Zähne an einem Tag und schauen Sie sich anschauliches Videomaterial zu diesem Thema an.

Einen persönlichen Beratungstermin in der 5-Sterne Praxis bei Dr. Gal können Sie telefonisch unter 07253-6324 oder hier auf unserer Website ganz unkompliziert vereinbaren.