Morgens ohne Zähne oder mit kaputten Zähnen aufstehen und abends mit neuen Zähnen ins Bett gehen – das zahnmedizinische Therapiekonzept „SKY fast & fixed“ macht das möglich. Mit nur einem einzigen Zahnarztbesuch erhält der Patient neue, individuelle und feste Zähne an einem Tag. Geeignet ist die Behandlung für Menschen mit vereinzeltem oder multiplen Zahnverlust bis hin zur Zahnlosigkeit.

Einmal hin und schon sind die festen Zähne drin

Wer bereits mit kaputten Zähnen und Zahnverlust zu kämpfen hatte, weiß aus Erfahrung, wie zeitaufwändig der Ersatz geschädigter Zahnreihen sein kann. Mindestens vier bis sechs Besuche in der Zahnarztpraxis über einen längeren Zeitraum sind nötig, bis vom Ziehen der Zähne bis hin zum finalen Zahnersatz alle Behandlungsschritte abgeschlossen sind. Zwischen den Arztbesuchen muss der Patient zudem ohne feste Zähne auskommen und kann die instabilen Provisorien kaum belasten. Ein neues Therapiekonzept aus der Implantologie komprimiert diese Schritte und ermöglicht auch Patienten mit schlechten Prognosen ein festes Zahnimplantat mit nur einem Arztbesuch und ohne Behandlungsschmerzen. Der Patient spart damit nicht nur Zeit, sondern umgeht auch die unangenehmen Zwischenphasen ohne feste Zahnreihen.

In fünf Schritten zu festen Zähnen an einem Tag

Bevor ein in diesem Konzept geschulter, implantologisch tätiger Zahnarzt (idealerweise ein chirurgisch erfahrener Implantologe) Hand anlegt, kann sich der Patient zwischen einer lokalen Betäubung und einer Vollnarkose entscheiden. Bei Angstpatienten und im Fall einer umfassenden Behandlung beider Kiefer ist eine Vollnarkose empfehlenswert, da die Behandlung pro Kiefer rund ein bis zwei Stunden dauern kann, je nach Aufwand für die Entfernung von Zähnen und die Säuberung des Knochens. Sobald die Betäubung wirkt, kann die fünfteilige Therapie starten:


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  • Zu Beginn der Behandlung entfernt der Arzt die geschädigten Restzähne.
  • Anschließend reinigt er den freigelegten Knochen und die Zahnfächer mechanisch und mit Hilfe eines speziellen Lasers und beseitigt gegebenenfalls Entzündungen.
  • Auf das gereinigte Knochengerüst setzt der Arzt nun das zweiteilige Implantat auf. Dafür verschraubt er den Implantatkörper aus körperverträglichem Titan, der die Zahnwurzel ersetzt, teilweise abgewinkelt im Kieferknochen. Der darauf montierte Implantataufbau dient als Verbindungsstück zur finalen festen Zahnreihe und wird anschließend abgeformt.
  • Aufbauend auf dem Implantat nimmt er nun einen Abdruck. Während im zahntechnischen Labor aus dem Abdruck ein Modell entsteht, darf sich der Patient im Ruheraum eine Pause gönnen.
  • Zum Abschluss wird die individuell angefertigte Zahnreihe im Mund fest auf die neuen Implantate verschraubt.

Im Anschluss an diesen Zahnarztbesuch sollte der Patient zunächst nur weiche, mediterrane Kost zu sich nehmen. In dieser Einheilphase müssen die Schrauben, die das Implantat im Kiefer verankern, einwachsen. Es handelt sich bei der aufgesetzten Zahnreihe um ein Kunststoffprovisorium, das noch nicht voll belastbar ist. Erst nach der Einheilung (3-6 Monate) wird das Provisorium durch die finale und voll belastbare Zahnreihe aus Keramik ersetzt. Den genauen Ablauf erläutern wir in unserem Erklär-Video zu dieser Methode:


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Für wen eignet sich die „SKY fast & fixed“-Therapie?

Auch wenn die Methode für einzelne Zähne zum Einsatz kommen kann, richtet sich das Therapiekonzept vor allem an Menschen im Alter von 40 Jahren und älter, die von starkem Zahnverlust betroffen sind. Die Mindestvoraussetzung für eine Behandlung ist der Abschluss des Knochenwachstums nach dem 18. Lebensjahr. Häufig stehen Patienten jedoch bereits kurz vor der Zahnlosigkeit, bevor Sie sich für eine Therapie entscheiden, und haben schlechte Langzeitprognosen erhalten. Oftmals ist bei ihnen die Angst vor einem langen, schmerzhaften Eingriff ein Grund dafür, den Zahnarztbesuch vor sich herzuschieben. Der Leidensdruck ist letztlich ausschlaggebend dafür, ob und wann sie sich für eine sofortige und schnelle Zahnversorgung entscheiden.

Risiken durch moderne Technik vorbeugen

Besonders bei Risikogruppen muss die Indikation und anschließende Versorgung sehr präzise erfolgen. Als Risikogruppen bei der Zahnbehandlung gelten vor allem Diabetiker, Raucher und Osteoporose-Patienten. Da die Wundheilung bei ihnen anders verläuft, kann sich die Einheilphase, in der sich der Knochenstoffwechsel an das Implantat gewöhnt und die Prothese im Knochen verwächst, über einen längeren Zeitraum erstrecken als üblich. Abhängig von Knochenbestand und -qualität dauert die Einheilzeit bei gesunden Personen zwischen 6 und 12 Wochen, kann sich aber auch auf bis zu 6 Monate verlängern. Meist verläuft die Heilung im Unterkiefer zügiger als im Oberkiefer.

Auch wenn nicht mehr ausreichend Knochen vorhanden ist, steht der behandelnde Arzt vor einer Herausforderung. Mit Hilfe einer Computertomographie (CT) oder einer strahlungsärmeren digitalen Volumentomographie (DVT) kann er seine Planung dreidimensional genau auf den Knochenzustand abstimmen und bei Bedarf Knochen ersetzen. Dabei achtet er besonders darauf, sensible Strukturen, wie die obere Kieferhöhle und die Nerven im Unterkiefer, nicht zu verletzen. Die detailgenaue Diagnose gewährleistet schließlich auch bei Patienten mit geringer Knochensubstanz eine maximale Sicherheit bei der Implantatsetzung.

Pflege ist das A und O für lange Haltbarkeit

Entscheidend dafür, wie lange und gut sich ein Zahnimplantat hält, ist die richtige und sorgfältige Pflege. Das Kunststoffprovisorium, das der Patient am Behandlungstag erhält, kann maximal zwei bis drei Jahre im Mund verbleiben. Nach der Einheilphase sollte es durch die endgültige Keramik-Zahnreihe ersetzt werden, die bei guter Pflege – wie die eigenen festen Zähne – ein Leben lang halten kann. Auf die Zahnreihe, die beispielsweise aus Vollkeramik besteht, erhält der Patient eine Garantie von 15 bis 20 Jahren. Für eine lebenslange Haltbarkeit muss er die neuen, festen Zähne regelmäßig putzen und pflegen. Dazu gehört auch eine professionelle Zahnreinigung sowie eine spezielle Pflege der Implantate, die – je nach Zahnsteinbildung – zwei bis vier Mal im Jahr in der Zahnarztpraxis erfolgen sollte.

Je mehr Erfahrung, desto sicherer das Ergebnis

In jedem Fall, vor allem aber bei Risikopatienten, ist die Vorerfahrung des behandelnden Zahnmediziners von großer Bedeutung. Um zu wissen, wo unter der Oberfläche im Kiefer sensible Strukturen verlaufen, muss der Arzt den Knochenaufbau kennen und über genaue anatomische Kenntnisse verfügen. Dafür ist neben der medizinischen Ausbildung vor allem die Zahl der gesetzten Implantate entscheidend. Wer nach einem Qualitätssiegel sucht, kann sich zum Beispiel an den Maßstäben der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) oder der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) orientieren. Diese bieten eine zweijährige Ausbildung für Zahnmediziner im Bereich der Implantologie an. Nur wer die Kurse erfolgreich absolviert hat, darf sich als geprüfter Experte der Implantologie bezeichnen.

Ein weiteres wichtiges Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmal die Aufnahme des Zahnmediziners in den begrenzten Kreis der „Leading Implant Centers“. Die Aufnahme ist nur Ärzten möglich, die die vorgeschriebenen Weiterbildungen absolviert haben, regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen und einer Ausbildungs- oder Lehrtätigkeit nachgehen.

Extern bewiesene Qualität

Zusätzliche Sicherheit liefern externe und objektive wissenschaftliche Untersuchungen. Eine Auswertung von Behandlungsdaten hat der „SKY fast & fixed“-Methode eine Erfolgsquote von 100 Prozent bescheinigt. Bei allen 300 Patienten, die mit dem Therapiekonzept neue, feste Zähne an einem Tag erhielten, verlief die Implantation im Endergebnis erfolgreich. Wissenschaftliche Studien belegen außerdem, dass Implantate, die im natürlichen Kieferknochen verankert werden, langfristig eine höhere Erfolgsrate erreichen als Implantate, die in aufgebauten Knochenstrukturen verschraubt sind.

Feste Zähne an einem Tag: Pro und contra

Wenn Sie noch zweifeln, ob die „SKY fast & fixed“-Therapie das Richtige für Sie ist, haben wir
die wichtigsten Vor- und Nachteile noch einmal zusammengefasst:

Vorteile

  • Dank einer individuellen und detailgenauen Indikation mit modernsten Geräten gewährleistet die „SKY fast & fixed“-Methode auch Risikopatienten, Patienten kurz vor der Zahnlosigkeit oder mit geringem Knochenbestand, und Zahnlosen eine sichere Behandlung.
  • Die effektive Bündelung der Arbeitsschritte ermöglicht dem Patienten eine enorme Zeitersparnis. Statt mehrmaliger Zahnarztbesuche erhält er eine feste Zahnreihe auf Implantaten mit nur einem Arztbesuch.
  • Die Qualität des Therapiekonzepts wurde in wissenschaftlichen Studien bewiesen. Die hohe Erfolgsquote kann Angstpatienten Sicherheit geben und dabei helfen, Vorbehalte und Ängste auszuräumen.
  • Auch Patienten mit schlechten Prognosen müssen nicht mehr neben ihren Zähnen schlafen, sondern können nur eine Nacht später mit ihren festen Zähnen zu Bett gehen.

Nachteile

  • Wer zu einer Risikogruppe (Raucher, Diabetiker, Osteoporose-Patienten) gehört, sollte bei der Wahl seines Zahnarztes auf Vorerfahrung im Bereich der Implantologie oder eine geprüfte Ausbildung achten.
  • Das Kunststoffprovisorium, das der Patient am ersten Tag erhält, ist noch nicht voll belastbar. Deshalb muss sich der Patient in der Einheilphase nach dem Eingriff zunächst auf weiche Kost beschränken.
  • Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen aktuell nicht die Kosten für die Behandlung. Deshalb ist es angesichts der Wartezeiten ratsam, bereits frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Informieren Sie sich hier noch einmal umfassend und individuell zum Thema feste Zähne an einem Tag und schauen Sie sich anschauliches Videomaterial zu diesem Thema an.

Einen persönlichen Beratungstermin in der 5-Sterne Praxis bei Dr. Gal können Sie telefonisch unter 07253-6324 oder hier auf unserer Website ganz unkompliziert vereinbaren.