Häufige Patientenfragen zu unserem Therapiekonzept "Feste Zähne an einem Tag"

Zahnimplantate: die häufigsten Fragen und Antworten

Solange ein ausreichendes Kieferknochen-Angebot vorhanden ist, spricht erst einmal nichts gegen ein Zahnimplantat. Im Fall einer Parodontitis (einer chronischen Zahnfleischentzündung mit Zahnfleischschwund) müssen wir uns zuerst darum kümmern.

Wenn Ihr Kieferknochen-Angebot nicht ausreicht, können wir mit modernen Knochenaufbau-Methoden nachhelfen.

Auch Krankheiten wie Diabetes oder schwere Allgemeinerkrankungen (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder erhöhte Blutungsneigung) schließen das Implantieren künstlicher Zahnwurzeln nicht aus. Informieren Sie uns darüber aber bitte im Beratungsgespräch.

Das Knochenwachstum muss zum Zeitpunkt der Implantation vollständig abgeschlossen sein. In den meisten Fällen ist das mit Erreichen der Volljährigkeit im Alter von 18 Jahren gegeben. Wir können es aber in jedem Fall anhand einer Röntgenaufnahme der Handwurzel feststellen.

Die „Feste Zähne an einem Tag“-Behandlung ist sehr risikoarm. Sie können als auch im fortgeschrittenem Alter noch davon profitieren.

Wenn Zähne und somit die natürliche Kaubelastung im Kiefer über längere Zeit fehlen, bildet sich allmählich der Knochen zurück. Das ist ähnlich wie bei einem Muskel, der verkümmert, wenn er nicht mehr belastet wird. Auch bestimmte Keime können den Knochen zerstören. Man spricht dabei von einer Parodontitis, besser bekannt als Parodontose – einer entzündlichen Zahnbetterkrankung. Wenn die Knochensubstanz so geschwächt oder dünn ist, dass ein Implantat keinen Halt mehr findet, müssen wir es zunächst aufbauen. Das Knochengewebe wird dabei mit körpereigenem oder Knochen ersetzendem Material so schonend wie möglich wiederhergestellt. Oft kommt ein Gemisch aus beidem zum Einsatz. Das Aufbaumaterial wird direkt an den Knochen angelagert. Nach und nach baut der Körper es in belastbare Knochensubstanz um. Auf diese Weise kann der Knochen verbreitert oder auch erhöht werden. Im hinteren Oberkiefer wird der Knochen meist durch einen so genannten Sinuslift erhöht, damit Teile des Implantats nicht in den Mundraum ragen. Oft ist es möglich, den Knochenaufbau direkt bei der Implantation durchzuführen. Es kann dazu aber auch vorher ein separater ambulanter Eingriff erforderlich sein.

Ja. Implantate haben keine elektromagnetische Wirkung, weshalb sie die Funktion Ihres Herzschrittmachers in keiner Weise beeinflussen.

Bei manchen Medikamenten besteht die Möglichkeit, dass Wechselwirkungen auftreten. Cortison und blutgerinnungshemmende Präparate haben beispielsweise einen großen Einfluss auf den Körper. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie uns dies unbedingt mitteilen, bevor wir mit der „Feste Zähne an einem Tag“-Therapie beginnen können. Dazu händigen wir Ihnen vor der Behandlung einen Patienten-Fragebogen aus.

Implantate bestehen in den meisten Fällen aus Titan. Titan ist besonders aus dem Bereich des Ohrschmucks für seine Körperverträglichkeit bekannt. Das Metall ist leicht, korrosions- und temperaturbeständig. Dank seiner Stabilität und Langlebigkeit findet es in vielen Bereichen der Medizin Anwendung (z. B. in der Gelenkprothetik). Die Titan-Oxidschicht ermöglicht das feste Anwachsen von Knochen an das Implantat und damit den festen Einbau des künstlichen Implantats in den menschlichen Körper. Abstoßreaktionen oder Allergien gegen Titan sind sehr selten.
Des Weiteren ist Keramik wegen seiner guten Körperverträglichkeit als Implantatmaterial bekannt.

Üblicherweise bestehen Kronen und Brücken aus mit Keramik verblendeten Metallen, wodurch die Kronenfarbe der Zahnfarbe angeglichen wird. Auch eine Anwendung von Vollkeramik ist möglich. Damit unterscheidet sich der Zahnersatz kaum noch von den natürlichen Zähnen.

Feste Zähne an einem Tag – für ein strahlendes Lächeln über Jahre hinweg. Denn mit der richtigen Mundhygiene und gesundem Zahnfleisch bleiben Ihnen Ihre neuen Implantate sehr lange erhalten.

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Die Kosten richten unter anderem nach Art und Anzahl der Implantate, dem gewünschten Zahnersatz und eventuell notwendigen Vorbehandlungen. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch über die für Sie zu erwartenden Kosten.

Bei uns ist Ratenzahlung möglich. Diesen Service bieten wir sogar 12 Monate zinsfrei. Sprechen Sie uns an und wir informieren Sie gerne über ein individuelles Finanzierungskonzept.

Ja. Seit Januar 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland auch für implantatgetragenen Zahnersatz einen Festzuschuss. Dieser Festzuschuss richtet sich nach der sogenannten Regelversorgung. Dies ist eine Krone, Brücke oder Prothese, die für einen bestimmten Ausgangsbefund den Mindeststandard darstellt.

Wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Behandlung regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent. Bei Nachweis der Vorsorge in den letzten zehn Kalenderjahren erhöht sich der Festzuschuss um insgesamt 30 Prozent.

Wenn Sie sich zuvor über die allgemeinen Umstände einer Implantation informieren, sind Sie bereits gut gewappnet für das Gespräch. Schreiben Sie sich gerne schon vorher Ihre Fragen auf. So bleibt auch wirklich kein Punkt ungeklärt. Außerdem besprechen wir relevante Allgemeinerkrankungen oder von Ihnen eingenommene Medikamente, die den Erfolg von „Feste Zähne an einem Tag“ beeinflussen könnten.

Feste Zähne sofort: Die Behandlung und die Zeit danach

Eine Implantation ist eine kleine Operation. Durch die heutigen Möglichkeiten der Diagnostik und Planung sind Komplikationen, wie etwa Verletzungen von Nerven, weitgehend auszuschließen. Entsprechend sind die Risiken etwa so groß wie bei einer Weisheitszahnentfernung.

Eine plötzliche Abstoßreaktion von vollständig geheilten Implantaten ist sehr unwahrscheinlich. Trotzdem passiert es in seltenen Fällen, dass der Knochen das Implantat nicht fest genug umschließt. Weil dann das Implantat nicht ausreichend belastbar ist, müssten wir es unter örtlicher Betäubung entfernen bzw. ersetzen.

Das richtet sich nach Ihrem Wunsch. Sowohl unter lokaler Betäubung als auch unter Vollnarkose erhalten Sie Ihre festen Zähne an nur einem Tag. Bei Angstpatienten und im Fall einer umfassenden Behandlung beider Kiefer ist jedoch eine Vollnarkose empfehlenswert.

Mit dem „SKY fast & fixed“-Konzept erhält der Patient neue, individuelle und feste Zähne an nur einem einzigen Zahnarzttermin – daher auch der Name „feste Zähne an einem Tag“.
Weitere Termine können für die Voruntersuchung, das Fädenziehen und die Nachkontrolle anfallen. Die Regeneration des Knochens erfolgt für gewöhnlich stressfrei ohne weitere Arzttermine.

Die meisten Patienten können am Tag nach dem Eingriff ihren Alltag wieder aufnehmen und benötigen nur selten eine Schmerztablette. Wahrscheinlich ist es, dass die Wange noch etwas angeschwollen und das Zahnfleisch empfindlich ist. Blutungen sind aber selten.

Nach Rücksprache mit Ihrem Arzt können Sie in der Regel am Tag nach der Behandlung ganz normal Ihren Alltag aufnehmen und zur Arbeit gehen.

Zur Unterstützung der Wundheilung sollten Sie eine Schonzeit von wenigen Tagen einhalten. Grundsätzlich ist moderate Bewegung aber unproblematisch.

Selbstverständlich nicht. Wenn Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, können Sie diesen meist auch weiterhin vorübergehend benutzen. Andernfalls stellen wir Ihnen ein Provisorium bereit. Für die sogenannten Langzeitprovisorien, die sogar auf Ihren Implantaten befestigt werden können, gibt es qualitativ hochwertige Alternativen, die nur wenig Unterschied zu Ihren späteren Prothesen und natürlichen Zähnen aufweisen.

Auch wenn wir Ihnen feste Zähne sofort versprechen, ist mit einer gewissen, indivudell unterschiedlichen Heilungsdauer zu rechnen. Darüber können wir Ihnen erst nach Ihrem Befund genaue Angaben machen. Als grobe Richtlinie gilt: Die Dauer der Verheilung im Unterkiefer beträgt ungefähr 2 bis 3 Monate und im Oberkiefer wegen der geringeren Knochendichte ungefähr 4 bis 6 Monate.

Sobald die Implantate fest in den Knochen verwachsen sind, befestigen wir darauf stabil die dauerhaften Prothesen. Dazu wird der oberste Teil der Implantate wieder freigelegt und vorübergehend kleine Käppchen darin verschraubt, damit sich das Zahnfleisch richtig entwickeln kann. Davon wird ein Abdruck genommen, den der Zahntechniker als Vorlage für Ihren Zahnersatz verwenden kann. Sobald die Farbe abgestimmt ist und Sie bei der Anprobe zufrieden sind, kann der Zahnersatz langfristig befestigt werden.

Über das Leben mit Implantaten

Sobald Ihre langfristige Prothese befestigt ist, sind essen, beißen und trinken problemlos möglich. Der Zahnersatz ist so stabil, dass Sie sich sicher und wohl fühlen können – genau wie mit echten Zähnen.

Der Zahnersatz löst ein ganz natürliches Mundgefühl aus, sodass Sie keinen Unterschied spüren werden.

Nein. Eine Prothese, die auf einem Implantat verankert ist, sitzt fest. Sie können sie in der Regel ohne Unterbrechung tragen.

Rauchen kann den Langzeiterfolg von Implantaten gefährden. Deswegen ist es wichtig, dass Sie uns im Beratungsgespräch über Ihre Rauchgewohnheiten informieren. So können wir Ihr individuelles Risiko besser einschätzen.

Pflege ist das A und O für lange Haltbarkeit der Zahnimplantate. Sie können sie unkompliziert mit (elektrischer) Zahnbürste und Zahnpasta putzen. Wichtig sind bei der Pflege die Zahnzwischenräume und die Übergänge zum Zahnfleisch. Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen vermeiden Sie, dass sich schädliche Bakterien ansiedeln. Wir empfehlen außerdem eine professionelle Zahnreinigung – je nach Zahnsteinbildung zwei- bis viermal im Jahr. Pflegen Sie Ihre Implantate sorgsam, damit sie möglichst lange halten.

Entzündungen, lassen sich bei frühzeitiger Erkennung meistens erfolgreich behandeln. Putzen Sie Ihre Zähne bitte immer gründlich, denn Entzündungen entstehen meist durch Bakterien. Nehmen Sie bitte außerdem regelmäßig Ihre Nachsorge- und Prophylaxetermine wahr.

Gegen eine Erneuerung, Veränderung oder Ergänzung Ihres Zahnersatzes spricht grundsätzlich nichts. Ein Implantat für einen einzelnen Zahn kann unkompliziert in einen Pfeiler für eine Prothese umgewandelt werden. Auch lange nach der Behandlung ist das kein Problem.

Einer Ihrer gesunden Zähne muss entfernt werden? Dann kann er in der Regel problemlos durch ein weiteres Implantat ersetzt werden. Wir passen die umliegenden Teile des Zahnersatzes dann entsprechend an.

Dunkle Zähne können wir oft mit Bleaching aufhellen und unschöne Zahnfronten mit Kunststoff oder feinen Keramikschalen, so genannten Veneers, verblenden. Die Kronen für die Implantate werden dann von vorneherein heller oder der neuen Zahnform entsprechend angelegt. Sprechen Sie uns darauf an: Es gibt für nahezu jedes Problem eine Lösung.

Nein, Implantate sind nicht magnetisch. Sie sind sehr klein und lösen keine Reaktion der Detektoren aus. Mit Ihrem Implantatpass können Sie die Situation im Notfall schnell aufklären.