Ein strahlend weißes Lächeln wünschen sich viele Menschen – und ein Bleaching kann diesen Traum erfüllen. Welche Methode am besten wirkt und worauf Sie beim Zähne bleichen unbedingt achten sollten, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Hollywood hat es vorgemacht, und der Rest der Welt zieht nach: Wer heute mit einem attraktiven Äußeren glänzen will, setzt nicht nur auf Anti-Faltencremes, sondern vor allem auch auf ein strahlend weißes Lächeln. Die Werbeindustrie hat diesen Trend längst erkannt und lockt mit ständig neuen Angeboten, welche die Zähne bleichen sollen. Doch längst nicht alle Mittel halten, was sie versprechen, und so mancher Geheimtipp schadet Ihrer Zahngesundheit mehr als er nützt. Weshalb insbesondere das Zurückgreifen auf günstige Hausmittel so gefährlich ist und welche Methode wirklich hilft, möchten wir nun klären.

Was bedeutet Bleaching?

Der Begriff Bleaching steht für eine Vielzahl von Methoden, die es erlauben, verfärbte Zähne zu bleichen. Für den professionellen Einsatz wird in der Regel Carbamidperoxid verwendet, welches Wasserstoffperoxid enthält und in der Lage ist, die Farbstoffe in Ihren Zähnen chemisch zu verändern. Je nach gewählter Methode, Lebensumständen und Zahnbeschaffenheit können die erzielten Ergebnisse zwischen drei und fünf Jahre lang anhalten.


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Selbst die Zähne bleichen? Hände weg von Hausmitteln!

Ob Kaffee, Wein, Zigaretten oder Medikamente: Neben biologischen Faktoren spielt vor allem die Lebensweise bei der Entstehung unästhetischer Zahnverfärbungen eine Rolle. Unabhängig davon, was in Ihrem Fall die Gründe für verfärbte Zähne sind – abfinden müssen Sie sich mit dem Verlust Ihres strahlenden Lächelns nicht. Vorausgesetzt, es wird die passende Methode gewählt, schafft ein Bleaching zuverlässig und sicher Abhilfe. Viele Menschen handeln in diesem Punkt allerdings grob fahrlässig, denn anstatt sich in professionelle Hände zu begeben, schreiten sie mit Hausmitteln aus der heimischen Küche selbst zur Tat.
Produkte wie Backpulver, Salz und Zitronen gelten im Internet als Geheimtipp für das Zähne bleichen – doch wie gesundheitsschädlich diese vermeintlichen Wundermittel sind, weiß kaum jemand.

In diesem Beitrag haben Sie bereits erfahren, dass der menschliche Mund von unzähligen Mikroorganismen besiedelt ist, die Ihren Körper im besten Fall vor Krankheiten schützen. Ist die Mundflora allerdings aus dem Gleichgewicht geraten, haben schädliche Bakterien leichtes Spiel. Was passiert also nun, wenn Sie versuchen, ein professionelles Bleaching durch den Gebrauch von Backpulver oder Salz zu ersetzen? Sie schmirgeln sich den Zahnschmelz ab und entfernen damit das natürliche Schutzschild Ihrer Zähne! Die Konsequenzen haben es in sich: Bakterien können sich leichter festsetzen und Ihr Gebiss wird besonders anfällig für gesundheitsschädliche Ablagerungen. Selbst wenn Ihre Zähne nach einer solchen Behandlung auf den ersten Blick weißer erscheinen mögen, erreichen Sie damit also innerhalb kürzester Zeit genau das Gegenteil: Ihre Zähne verfärben sich schneller wieder, und Zahnkrankheiten wie Karies sind Tür und Tor geöffnet. Ähnliches gilt übrigens auch für Zitronensaft. Die Säure greift den Zahnschmelz an, und Sie nehmen Ihren Zähnen den natürlichen Schutz!

Zähne bleichen mit Mitteln aus dem Drogeriemarkt

Ob Gels, Pasten oder Strips zum Aufkleben: Die Regale der Drogerieabteilungen sind voll mit vermeintlichen Wundermitteln, die ein strahlend weißes Hollywoodlächeln versprechen. Doch ist an diesen Versprechungen auch etwas dran? Nein, ist es nicht. Diverse Studien haben zweifelsfrei belegt, dass die Wirkung frei verkäuflicher Bleaching Produkte bestenfalls minimal ist. Immer mehr Verbraucher wissen um diese Tatsache, weswegen einige sogar versuchen, Produkte aus dem Ausland zu importieren, deren Inhaltsstoffe besonders hoch konzentriert sind. Ein riskantes Vorhaben, denn je aggressiver die Bestandteile eines Produkts für den Hausgebrauch, desto negativer sind auch seine Auswirkungen auf die Zahngesundheit. Gehen Sie dieses Risiko nicht ein, sondern wenden Sie sich an einen Experten, der weiß, was er tut, und Ihnen mit sicheren Methoden die Zähne bleichen kann.

Zähne bleichen beim Experten: Weshalb Ihr Zahnarzt der richtige Ansprechpartner ist.

Die sicherste Methode, um verfärbte Zähne wieder weiß zu bekommen, ist ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt Ihres Vertrauens. Er bietet in der Regel drei verschiedene Methoden an: das In-Office-Bleaching, das Home Bleaching und die Walking Bleach Technik.

In-Office-Bleaching:

Diese Methode garantiert schnelle Ergebnisse und gilt als ausgesprochen sicher. Nach einer professionellen Zahnreinigung, bei der sämtliche Beläge entfernt werden, deckt Ihr Zahnarzt zunächst das Zahnfleisch ab, bevor er ein hochkonzentriertes Bleichmittel auf Ihre Zähne aufträgt. Dieses Mittel, das bereits erwähnte Carbamidperoxid, wird mit einer speziellen UV-Lampe erwärmt und eine knappe Viertelstunde lang auf den Zähnen belassen. Im Anschluss wird dieser völlig ungefährliche Vorgang – unterbrochen von gründlichen Mundspülungen – noch zwei weitere Male wiederholt, ehe die Zähne abschließend mit einem Fluorid-Calcium-Gel behandelt werden. Als Patient sind Sie während der Behandlung völlig schmerzfrei und Sie können sich innerhalb kürzester Zeit wieder über ein gesundes und strahlendes Lächeln freuen.

Home Bleaching:

Alternativ zu der Behandlung im Zahnarztstuhl können Sie sich auch für das besonders beliebte Home Bleaching entscheiden. Hierfür nimmt Ihr Zahnarzt zunächst Abdrücke von Ihren Zähnen, um passgenaue Schienen für Ober- und Unterkiefer zu erstellen. Zuhause werden diese Schienen dann mit einem speziellen Bleichgel gefüllt und über einen von Ihrem Zahnarzt definierten Zeitraum hinweg getragen. Wenn Sie darauf achten, Ihre Zähne im Anschluss an die jeweilige Behandlungsprozedur vor neuerlichen Verfärbungen zu schützen, ist das gewünschte Endergebnis in der Regel nach etwa zwei Wochen erreicht.

Die Walking Bleach Technik:

Diese Methode wird nur in Einzelfällen zum Zähne bleichen genutzt – zum Beispiel, wenn ein einzelner abgestorbener Zahn aufgehellt werden soll. In diesem Fall wird ein Bleichmittel in den aufgebohrten Zahn eingebracht, welches den Zahn von innen aufhellt und dort für einige Tage verbleibt. Im Anschluss an die Behandlung wird das entstandene Loch mit einer Füllung wieder sicher verschlossen.

Nutzen Sie die hier vorgestellten professionellen Möglichkeiten, um wieder mit strahlend weißen Zähnen durch die Welt gehen zu können! Auch wenn die Kosten für das Zähne bleichen in der Regel nicht von den Krankenkassen getragen werden, ist der Gang zum Zahnarzt die beste Wahl, wenn Sie Ihr Umfeld nicht nur mit einem weißen, sondern auch mit einem gesunden Lächeln begeistern möchten.

 

Fotoquelle Titelbild: © fotolia / ryanking999